Integrative berufliche Rehabilitation von Menschen mit Hörbehinderung des Berufsförderungswerks Dortmund

Nicht jeder Ertaubte findet schnell einen spannenden Beruf. Inzwischen existieren einige Hilfen zum Einstieg in den Arbeitsmarkt. Im Rahmen eines bundesweiten durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderten Modellprojektes wurde das Berufsförderungswerk Dortmund mit der „Integrativen Beruflichen Rehabilitation von Menschen mit Hörbehinderung“ (IBRH) beauftragt. Das Projekt dauert sieben Monate.

Das Modellprojekt beginnt am 25.05.2010 mit einem speziellen vierwöchigen Reha-Assessment. Hauptaufgabe dieses Assessments ist die Erhebung des Kommunikationsstatus der Teilnehmenden und die Klärung, welche beruflichen Einsatzgebiete grundsätzlich denkbar und welche technischen Hilfen und/oder therapeutischen Maßnahmen für die berufliche Integration gegebenenfalls erforderlich sind.

Ab dem 21.06.2010 folgt eine sechsmonatige hörtechnische Grundqualifizierung. In den ersten drei Monaten hiervon wird eine eigenständige Hörbehindertengruppe gebildet. Ziel ist die Entwicklung einer auf den Teilnehmenden abgestimmten individuellen Hörtaktik und Hilfsmittelkompetenz. Ab dem 05.10.2010 schließt sich ein teilintegrativer dreimonatiger Vorbereitungslehrgang an. Dieser hat zum Ziel, die Kommunikation mit Hörenden zu verbessern und behinderungstypische Belastungen auszugleichen.

Nach diesen Vorbereitungen ist das wichtigste Ziel die Integration in den Arbeitsmarkt, verbunden mit allem, was notwendig ist (Hilfe bei der Arbeitsplatzsuche, Abstimmungen mit dem künftigen Arbeitgeber usw.). Die Teilnehmenden können aber auch als Rehabilitanden ihre Qualifizierung für ihr Berufsziel fortsetzen, indem sie an einer der regulären Hauptmaßnahmen oder an einer Integrationsmaßnahme teilnehmen. Letztlich besteht noch die Möglichkeit, direkt an den alten Arbeitsplatz zurückkehren.

Die Maßnahme IBRH richtet sich an Menschen, deren Hörbehinderung nach dem abgeschlossenen Spracherwerb eingetreten ist. Sie wird von Beginn an individuell gesteuert. Interessenten können ab sofort einen persönlichen Beratungstermin mit Frau Dieckerhoff vereinbaren.

Informationsbroschüre

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Frau Sandra Dieckerhoff
Berufsförderungswerk Dortmund im Nordrhein-Westfälischen Berufsförderungswerk e. V.
Hacheneyer Straße 180
44265 Dortmund
Tel: 0231/7109–396
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Internet: www.bfw-dortmund.de

 
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