Diplomarbeit "Zur Problematik des Übersetzens im Rahmen der Live-Untertitelung"

Die Qualität der Untertitelung ist sehr unterschiedlich: Bei DVDs bin ich regelmäßig begeistert, so wird dort keine Silbe vergessen, alles Gesprochene und auch wichtige Audioinformationen wie Türklingel, Autohupe oder gar die unterlegte Musik werden dargestellt. Im Fernsehen klappt dies je nach Sender und Zielpublikum: Während Gehörlose häufig zusammenfassende Texte bevorzugen, träumen Ertaubte von Volldarstellung.

Richtig anspruchsvoll wird es bei Live-Untertitelung, hier sind aufgrund des Zeitdrucks menschliche und technische Grenzen gesetzt. Eine Vorbereitung ist nur teilweise z.B. mit dem Erlernen der zu erwartenden Fachbegriffe möglich. Dies gilt umso mehr, als das den Fernsehsendern fast immer auf schnelle professionelle Schriftdolmetscher verzichten.

Aktuell berichtet der Taubenschlag über die Diplomarbeit "Zur Problematik des Übersetzens im Rahmen der Live-Untertitelung" von Andrea Kraus, Universität des Saarlandes. Frau Kraus betrachet die Live-Untertitelung sowohl aus praktischer als auch theoretischer Perspektive. Wer mehr als das Gesamtfazit ("Die beteiligten Interessengruppen - das hörgeschädigte Publikum als Konsument, die Sender als Auftraggeber und die Untertitler als Vermittler - müssen einer gemeinsamen Zielvision folgen, die die bestmöglichen Arbeitsbedingungen mit dem bestmöglichen Untertitelungsergebnis verbindet." (Kraus, 2010, S. 73) erfahren möchte, findet die Diplomarbeit von Frau Kraus beim Taubenschlag als kostenfreien Download.

 

 
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